360° – in Berlin

​In der letzten Woche war ich 5 Tage in einem Seminarhotel in Berlin. Ich fühlte mich dort sehr wohl. Service, Essen, Zimmer – alles sehr gut bis gut. Umso erstaunter war ich, als ich Mitte der Woche mitbekam, dass einige Teilnehmer sehr unzufrieden waren. Und zwar mit dem Service, dem Essen und den Zimmern. Hallo? Wie können wir da so weit auseinanderliegen und: wer hat jetzt recht?
Vermutlich wir alle. Je nach Blickwinkel, Erfahrungen und Erwartungen ergeben sich komplett unterschiedliche Bilder. Und erst die Beschäftigung mit allen Feedbacks wird es dem Hotel ermöglichen, an einer nachhaltigen Verbesserung zu arbeiten.

Das ist auch das Prinzip beim 360 Grad-Feedback, einer Methode zur Einschätzung der Kompetenzen und Leistungen von Fach- und Führungskräften aus unterschiedlichen Perspektiven, wie zum Beispiel aus dem Blickwinkel der Mitarbeiter, der Vorgesetzten, der Kollegen, Teammitglieder oder Kunden. Hinzu kommt noch die Selbsteinschätzung – und so entsteht ein ‚rundes Bild‘, das Ausgangspunkt für anstehende Veränderungen sein kann.

In Berlin waren die Soft-Facts mal wieder wichtiger als die Hard-Facts. Denn was die Teilnehmer vor allem aufgeregt hat, war der Ton, mit dem einige ihrer Beschwerden kommentiert wurden. Berliner Schnauze eben. Mir sehr sympathisch. Vor allem, wenn ich nicht selbst betroffen bin 🙂

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