Gestern haben wir im Kreise von Kollegen über das Thema ‚Coaching‘ gesprochen. Ich habe eine Lanze für das Online-Coaching gebrochen (weil ich so gute Erfahrungen damit mache), ein Kollege betonte sehr die (vermeintlichen) Vorteile des Face-to-Frace-Präsenz-Coachings. Dann sagte eine Kollegin, dass sie mehrere Coachees habe, die am liebsten mit ihr telefonieren. Zwar habe man sich auch schon persönlich getroffen, dass sei aber gar nicht so gut angekommen.

Das klingt in Zoom-/Teams-/Webex-/Go-to-Meeting-Zeiten zunächst ein wenig ‚old-fashioned‘. Als wir dann aber gemeinsam drüber nachdachten, war schnell klar: Warum denn eigentlich nicht? Das Kommunikations-Setting und auch das Medium müssen zu Coach und Coachee – und zum Anlass – passen. Und nur weil gerade viele Menschen so gute Erfahrungen mit den Videoconferencing-Systemen machen, heißt das nicht, dass wir jetzt alles dahin ‚biegen‘ müssen.