Transformationales Führen!

Liebe Leserinnen und Leser,

mehr führen und weniger managen – mit dieser Forderung sehen sich Führungskräfte immer stärker konfrontiert, in der Linie, in der Matrix, im Projekt. Mit ‚führen‘ ist dabei zumeist gemeint, die Kolleginnen und Kollegen als Menschen (wie denn auch sonst:-) anzusprechen und emotional mitzunehmen, sie ‚inspirierend und integrativ‘ durch die Unwägbarkeiten der sich rasch verändernden Unternehmensumwelten zu leiten.

Das ist ein sehr hoher Anspruch, über den man sicher auch einmal diskutieren müsste. Doch wie kann diese Art des Führens konkret aussehen, wie soll das gelingen? Eine Antwort darauf bietet das Konzept des transformationalen Führens. Es ist zwar nicht ganz so ‚hipp‘ wie die aktuell diskutierten agilen Methoden, dafür aber gut erforscht und sehr bewährt. Was es damit auf sich hat, darum geht es in diesem Infobrief.

Eine anregende Lektüre und frische Impulse wünscht Ihnen –
Ihr Udo Kreggenfeld

Dr. Udo Kreggenfeld – Direkt im Dialog
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Management Know-how: Transformationales Führen

Führung im organisationalen Kontext hat die Funktion, Aktionen und Akteure zielgerichtet zu steuern, den Leistungsprozess zu begleiten und die Mitarbeiter an die Organisation zu binden. Das transformationale Führen baut hierauf auf und strebt zudem an, die innere Einstellung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Organisation anzusprechen und zu transformieren. Ziel ist es, die Kolleginnen und Kollegen rational und emotional anzusprechen und sie für langfristige und übergeordnete Werte und Ideale zu gewinnen. 

Damit das gelingt, sollen Führungskräfte selbst:

  • als glaubwürdig und vertrauenswürdig wahrgenommen werden und durch persönliche Vorbildwirkung überzeugen,

  • überzeugend attraktive Visionen vermitteln, für die es sich lohnt, sich zu engagieren,

  • zu unabhängigen Denken anregen und Veränderung unterstützen,

  • die individuelle Entwicklung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen und damit persönliches Wachstum fördern.

Diese vier Aspekte sind gleichzeitig die Säulen der transformationalen Führung. Damit werden andere Führungswerkzeuge nicht überflüssig: Ziele definieren, vereinbaren oder vorgeben, die Wege zur Zielerreichung kontrollieren, Feedback geben zum Prozess und zum Ergebnis, Aufgaben delegieren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter optimal informieren, Zusammenarbeit im Team steuern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter qualifizieren … All das bleibt wichtig und kann eine Organisation enorm stabilisieren. 

Doch: Je stärker die Unsicherheit und je größer der Change, desto mehr transformationales Führen ist gefragt (Quelle: Olaf Kortmann: Transformationales Führen, Offenbach 2016).

Die gute Nachricht: Das alles ist kein Zauberwerk – und ist auch nicht wirklich neu. Die Kompetenzen zum transformationales Führens können sehr konkret vermittelt und gelebt werden. Sprechen Sie mich an, wenn das Thema für Sie interessant ist.

Tipps und Tricks: Den eigenen Beitrag deutlich machen

Transformationales Führen kann in der Praxis sehr unspektakulär aussehen:  

Setzen Sie sich mit der Vision, der Strategie und den Zielen Ihres Unternehmens und Geschäftsfeldes auseinander. Holen sie ihren Chef und ihre Kollegen mit ins Boot, wenn ihnen Informationen fehlen oder sie Fragen zu Unternehmenspolitik haben. Überlegen Sie sich genau, was ihr persönlicher Beitrag sein könnte, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Sprechen Sie über diese Zusammenhänge mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. In Einzelgesprächen und im Team. Lassen Sie Fragen ebenso zu wie kritische Kommentare. Die Kolleginnen und Kollegen sollten ihre Ansichten zu den Zielen des Unternehmens kennen, verstehen und im besten Fall dahinterstehen. 

In Meetings z.B. kann es bedeuten, immer wieder Transparenz darüber zu schaffen, warum und wozu sie hier und heute zusammensitzen, worum es geht - und worum nicht. Welche Rolle nimmt dieses Meeting vor dem Hintergrund des Großen und Ganzen ein, wer ist heute in welcher Rolle hier und warum? 

Gute bis sehr gute kommunikative und rhetorische Fähigkeiten können Sie beim transformationalen Führen sehr unterstützen. Gerne stehe ich Ihnen dazu mit meiner Expertise zur Seite.

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Zum Nachdenken und Schmunzeln: Wortverführungen

  • Wann wird endlich der Niagarafall gelöst?

  • Warum ist das Ansetzen des Rotstifts eine so bewährte Methode, wieder schwarze Zahlen zu schreiben?

  • Ein neues Sofa ist gut und schön, aber setzen sich nicht alte Sofas immer stärker durch?

  • Ich habe meinen Lehrer angezeigt. Er versucht ständig, mir Stoff zu vermitteln!

  • Wenn ich mir beim Online-Händler eine Pflanze bestelle und die Mail bekomme: 'Ihre Bestellung ist bei uns eingegangen!', muss ich dann gleich noch eine Pflanze bestellen?

  • Ich bin in der Führerscheinprüfung durchgefallen, obwohl ich herausragend eingeparkt habe.

  • Ist eine Brücke nicht auch nur eine Übergangslösung?

  • Wenn jemand auf dem Dachboden Séancen abhält, ist er dann ein Speichermedium?

Ihre Hinweise und Anregungen nehme ich gerne auf: info@kreggenfeld.de
Unter der gleichen Adresse können Sie die Kontaktdaten ändern oder den Infobrief abbestellen. Weitere Informationen auch unter www.kreggenfeld.de 

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