‚Kultur der Vergebung‘

​Agile Management-Methoden sind aktuell ja sehr en vogue. Ein Aspekt dieser Ansätze ist die Abkehr vom Perfektionismus. ‚Wer jedes Produkt und jeden Prozess erst vollkommen perfekt gestalten will, der kommt zu spät auf den Markt. Man kann nicht mehr warten, bis jedes Detail stimmt, Mängel werden bewusst in Kauf genommen.‘

Johannes Thönnessen hat in seinem managementwissenonline auf einen möglichen angenehmen Nebeneffekt hingewiesen: der Umgang mit Fehlern ändert sich. Statt die Verantwortlichen zu kreuzigen, werden die Fehler analysiert – und die Protagonisten bekommen eine neue Chance.

Dass etwas religiös klingende Prinzip dahinter lautet ‚Kultur der Vergebung‘.

Ich finde das sehr interessant und denke, es wäre ein guter Aufhänger, um im Team einmal darüber zu reflektieren, wie wir mit Fehlern umgehen, was eigentlich Fehler sind – und welche Entscheidungen aus Angst vor Fehlern nicht zustande kommen.

Siehe dazu auch https://managementwissenonline.de/artikel/kultur-der-vergebung

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