Es ist ja ganz unterschiedlich, wie die Menschen mit der aktuellen Corona-Zeit umgehen. Die einen erfreuen sich am Home-Office, die anderen halten es für eine Zumutung. Viele in Kurzarbeit machen sich große Sorgen, einige bangen um ihren Job oder gar um ihre Existenz. So mancher arbeitet Tag und Nacht, um das verlorene Geschäft zumindest teilweise zurückzuholen. Nicht wenige legen sich entspannt zurück und warten auf die neue Normalität. …
Und wie immer hat das alles viel mit dem Kontext zu tun: der jeweils persönlichen wirtschaftlichen Situation, der Branche, dem Klima in der Firma und individuelle Dispositionen spielen sicher auch eine Rolle.
Einmal abgesehen davon habe ich mich heute sehr gefreut, als ich auf eine Mail von mir folgende Autoresponder-Antwort erhielt:

„Sehr geehrte Geschäftspartnerin, sehr geehrter Geschäftspartner,
ich habe mich dazu entschlossen, die aktuelle Situation für eine (R)auszeit zu nutzen. Bei Fragen wenden Sie sich an … (…). Ich wünsche Ihnen eine gute Sommerzeit und bleiben Sie gesund!“

Klar, man muss sich das leisten können. Dennoch braucht es Mut, so einen Schritt zu gehen und die Fähigkeit, Abstand zu nehmen, um die sicher vielen offenen Fragen, die sich aktuell in jedem Geschäftsfeld ergeben, eine Zeit lang offene Fragen sein zu lassen. Zumindest an dem kommenden langen Pfingstwochenende, werde ich das jetzt auch versuchen 🙂